Gerlinde Kretschmann hat Hohenasperg vor 2 Jahren besucht, Foto: privat

Baumaßnahmen am Hohenasperg werden noch dieses Jahr fertiggestellt

Wie das baden-württembergische Finanzministerium auf meine Anfrage mitteilte, werden die seit einigen Jahren geplanten Baumaßnahmen am Hohenasperg noch dieses Jahr fertiggestellt. Bereits Anfang August soll das barrierefreie Besucher-WC in Betrieb gehen. Die Toilette wird im ehemaligen „Waschgebäude“ untergebracht. Es liegt gegenüber dem Eingang der „Schubartstube“. Eine weitere Forderung des Fördervereins „Hohenasperg“, dessen 2. Vorsitzender ich seit seiner Gründung bin, werde bis Ende des Jahres umgesetzt. Es geht um die Wiederherstellung einer Zugangsbrücke vom mittleren Weg des Hohenaspergs direkt zum „Arsenalgebäude“, in dem seit zehn Jahren das Museum „Asperg – Ein deutsches Gefängnis“ untergebracht ist.

Damit ist das Museum für alle Besucherinnen und Besucher wesentlich leichter und schneller zu erreichen. Diese Brücke ist ein wesentlicher Baustein, um den Hohenasperg als bedeutende Stätte der württembergischen Geschichte und des Kampfes um demokratische Rechte touristisch besser zu erschließen.

Die Planungen des Amtes für Vermögen und Bau in Ludwigsburg träfen im Förderverein auf volle Zustimmung. Mit dem Bau der Brücke soll aus Rücksicht auf die am Hohenasperg brütenden Mauersegler im 4. Quartal begonnen werden, die Bauarbeiten sollen nach 8-10 Wochen abgeschlossen sein.

Diese Verzögerung ist vollkommen akzeptabel. Es bleibt zu hoffen, dass der Start des Museums im nächsten Jahr nicht nur mit einer neuen Brücke, sondern auch ohne Corona erfolgen kann, um möglichst viel Gäste anzulocken. Nun hoffen wir, dass im kommenden Jahr die 2020 abgesagten Feierlichkeiten für das zehnjährige Jubiläum des Museums mit einer neuen Attraktion begangen werden können.

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