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Umgang mit Kunstrasen und Kunstrasenplätzen im Land

Zahlreiche Kunstrasenplätze enthalten eine Schicht aus Kunststoffgranulaten, die oft aus kleingeschnetzelten Altreifen hergestellt werden. Diese Gummi- bzw. Kunststoffgranulatkügelchen tragen erheblich zum Mikroplastikeintrag in die Umwelt bei. Daher habe ich einen Antrag initiiert und gemeinsam mit der CDU gestellt, dass in Baden-Württemberg künftig keine Sportplätze mehr gefördert werden sollen, die Kunststoffgranulate enthalten. Im Juni2019 hat der Umweltausschuss dem Antrag zugestimmt – seitdem wird in Baden-Württemberg nur noch der Bau granulatfreier Plätze gefördert.

Das ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz und zur Gesundheit von Spielerinnen und Spielern, sondern wir kommen auch einem möglichen Verbot auf EU-Ebene zuvor, dass die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) der Europäischen Kommission im März 2019 in die Diskussion gebracht hat.

Für den Bau granulatfreier Kunstrasenplätze gibt es verschiedene Alternativen (z.B. mit Kork verfüllte Plätze oder unverfüllte Kunstrasen), die in der Gesamtbetrachtung teilwiese auch nicht teurer sind.  Die Antwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport auf einen Abgeordnetenbrief von Petra Häffner und mir zu diesem Thema finden Sie hier.

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