
|
|
Veranstaltung „Die Kunst zu fördern - Kaufen, Sammeln, Fördern“ in Baden-BadenKunststaatssekretär Jürgen Walter: Öffentliches und zivilgesellschaftliches Engagement müssen zusammenwirken28.10.2011
Kunststaatssekretär Jürgen Walter hat das erfolgreiche Zusammenwirken von Land und Kommunen mit privatwirtschaftlichem Engagement als Kennzeichen der baden-württembergischen Kulturlandschaft betont. „Für ein lebendiges und reiches Kulturleben einer Gesellschaft müssen öffentliche Hand und Zivilgesellschaft sich gemeinsam engagieren. In Baden-Württemberg gibt es dafür - gerade auch hier vor Ort in Baden-Baden - viele gute Beispiele. Für dieses Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung möchte ich den zahlreichen Stiftungen, privaten Förderern, Sponsoren, Mäzenen und privaten Kunstsammlern meinen ausdrücklichen Dank aussprechen.“ Dies sagte Walter heute (28. Oktober) anlässlich der Veranstaltung „Die Kunst zu fördern - Kaufen, Sammeln, Fördern“ in Baden-Baden. Kooperationspartner der vom Kunstministerium finanziell unterstützten Veranstaltung sind die Kunststiftung Baden-Württemberg mit dem Kunstbüro Baden-Württemberg, die Stiftung Museum Frieder Burda, die Grenke-Stiftung und die Karin Abt-Straubinger Stiftung. Staatssekretär Walter begrüßte das Veranstaltungsformat als „Plattform für den Dialog und die Vernetzung zwischen Kunstförderern, Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern.“ Das Land werde solche Initiativen auch in Zukunft unterstützen, um die Kommunikation untereinander und gemeinsame Aktivitäten voranzutreiben. Insgesamt würden nahezu 90 Prozent der Kulturausgaben im Land gemeinsam von Land und Kommunen aufgebracht. Die Bewahrung, Erhaltung und Fortentwicklung des reichen kulturellen Erbes und dessen Vermittlung an die Bevölkerung stehe dabei im Zentrum. Walter. „Die Förderung der Künstlerinnen und Künstler sowie von Projekten kann aber nicht alleine durch die öffentliche Hand geschultert werden. Das Engagement privater Sammler und Förderer ist deshalb unverzichtbar und darüber hinaus Ausdruck einer freien, engagierten und demokratischen Gesellschaft.“ Der Staatssekretär bezeichnete die Bündelung der Aktivitäten und Vernetzung der verschiedenen Protagonisten als wichtige Schritte zur Stärkung der Kunstszene im Land. „Kooperationen wie zwischen der Kunsthalle Baden-Baden und dem Frieder Burda Museum oder der Kunsthalle Weishaupt und dem Ulmer Museum sind hierfür positive Beispiele und können Vorbilder sein. Ich hoffe, dass sich auch in Zukunft neue Netzwerke und Verbindungen im Sinne eines Public-Private-Partnership entwickeln werden.“ Hieraus ließen sich Synergien zum Wohl der künstlerischen Szene im Land erreichen.
|