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Kunststaatssekretär eröffnet Kulturdialog mit Karlsruher Kultureinrichtungen und KulturinitiativenWalter: Kulturpolitik lebt von Partizipation und Kommunikation - Karlsruher Kulturszene breit und vielfältig aufgestellt - Kulturelle Bildung und Interkulturelle Kulturarbeit sind Kernthemen der Zukunft29.09.2011
Kunststaatssekretär Jürgen Walter MdL trifft sich heute (29. September) mit Vertretern von Karlsruher Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen zum Austausch über Perspektiven und Ziele der Kulturarbeit. Die teilnehmenden Kulturvertreterinnen und -vertreter erhalten dabei Gelegenheit, innovative Projekte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Dies ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Gesprächen mit den Kulturschaffenden und Kulturinteressierten im Land. „Kulturpolitik lebt von Partizipation. Deshalb ist es mir ein Anliegen, in einen aktiven Dialog mit denjenigen einzutreten, die Kultur vor Ort gestalten und verantworten. In einem transparenten Prozess wollen wir die Umsetzung der Konzeption von ‚Kultur 2020. Kunstpolitik von Baden-Württemberg‘ voranbringen. Dies ist eine der zentralen Vorgaben der Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregierung.“ Mit diesen Worten skizzierte Walter das Treffen im Vorfeld. Karlsruhe verfüge über eine überaus vielfältige Kulturszene. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kulturdialog machten die Bandbreite der Sparten, Einrichtungen und Initiativen deutlich, die die Attraktivität des kulturellen Lebens in der Stadt und Region prägten. „Dabei wollen wir das Bestehende auf höchstem Niveau bewahren und gleichzeitig den Weg für Neues und experimentelle Ansätze ebnen. Karlsruhe soll nicht nur als blühende Technologieregion, sondern auch als hoch attraktive Kulturregion gestärkt werden.“ Hierzu gehöre auch das Angehen der baulichen Fragen beim Badischen Staatstheater, wozu das Land gemeinsam mit Theater und Stadt seinen Beitrag leisten wolle. Walter: „Wir wollen nicht nur das Vorhandene gut verwalten, sondern Räume für Neues schaffen. Daher werden wir versuchen, einen Innovationsfonds einzurichten, mit dem neuen und kreativen Ansätzen in der Kultur vermehrt eine Chance gegeben werden soll. Projekte und Programmlinien im Bereich der kulturellen Bildung sollen eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Interkulturelle Kulturarbeit. Wichtig erscheint es mir, alle Beteiligten stärker zu vernetzen.“ Neben der Förderung der absoluten Leuchttürme nannte der Staatssekretär auch die Freie Szene, Soziokultur, Tanz, sparten- und genreübergreifende Initiativen sowie die zeitgenössische Kunst. Das nächste Gespräch mit Kulturschaffenden und Kulturinteressierten im Land ist für 16. November in Stuttgart geplant. Das Treffen steht unter dem thematischen Motto „Kulturdialog Interkulturelle Kulturarbeit“. |