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Land bewilligt 2,4 Millionen Euro zum Erwerb von Kunstwerken für die Staatliche Kunsthalle KarlsruheKunststaatssekretär Jürgen Walter: Qualitätsvolle Erweiterung der Sammlungen - Kunsthalle überregional und international gut positioniert29.09.2011
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe erhält insgesamt rund 2,4 Millionen Euro zum Erwerb zweier wertvoller Gemälde. Die Mittel stammen aus einem hierzu gesondert bereitgestellten Ankaufsetat. Dies gab Kunststaatssekretär Jürgen Walter heute (29. September) anlässlich seines Besuchs der Einrichtung in Karlsruhe bekannt. Bei den Kunstwerken handelt es sich um das Ölgemälde „L’Atelier de Corot“ von Camille Corot aus dem 19. Jahrhundert sowie um das Werk „König David und die Rückkehr der Bundeslade“ des niederländischen Malers Jan de Bray aus dem 17. Jahrhundert. Walter: „Die Kunsthalle Karlsruhe zählt mit ihrer renommierten Sammlung zu den großen deutschen Kunstmuseen. Ich freue mich, dass wir den hochkarätigen Beständen diese beiden wertvollen Exponate hinzufügen und damit das Profil der Kunsthalle Karlsruhe weiter schärfen können.“ Das Gemälde von Corot ergänze als Schlüsselbild die hervorragende Sammlung französischer Malerei aus dem 19. Jahrhundert und werde in der für das kommende Jahr geplanten Großen Landesausstellung zu diesem Künstler einen wichtigen Platz einnehmen. Das als kunsthistorisch äußerst bedeutsam eingestufte Bildnis von Jan de Bray setze einen wichtigen Akzent in der Niederländer-Sammlung der Kunsthalle.Die Grundlage für den Erwerb solch herausragender Kunstwerke bildet die 1981 begründete gemeinnützige Museumsstiftung. Diese speist sich aus dem sogenannten Zentralfonds, aus jährlichen Zuwendungen der Spielbankgesellschaften Baden-Baden und Konstanz sowie aus Zuwendungen Dritter. Jährlich steht ein Sockelbetrag von 3,5 Millionen Euro für die Anschaffung von herausragenden Meisterwerken der Weltkunst oder entsprechenden Sammlungskomplexen für die staatlichen Kunstsammlungen des Landes zur Verfügung. Über die Verwendung der Mittel entscheiden die Kunstministerin und die Direktorinnen und Direktoren der Staatlichen Kunstsammlungen. Für die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe konnten auf diese Weise in den Jahren 2006-2008 unter anderem das Gemälde „Europa nach dem Regen I“ von Max Ernst sowie die Tafel „Die Geißelung Christi“ des Meisters der Karlsruher Passion im Jahr 1999 erworben werden. Der Staatssekretär würdigte die Kunsthalle Karlsruhe als lebendigen Ort der Kunstvermittlung mit überregionaler und internationaler Ausstrahlung.“ Zielgruppenorientierte Angebote für Kinder und Jugendliche, ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen mit Handicaps gehören in Karlsruhe seit langem zum Begleitprogramm und erfreuen sich großer Nachfrage.“ online: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe |