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Kunststaatssekretär Jürgen Walter verleiht Landespreis für Heimatforschung in Bühl/Baden

Insgesamt 10.200 Euro Preisgeld - Auseinandersetzung mit loka-ler Geschichte und Tradition wichtig für kulturelle Identität

24.11.2011

Kunststaatssekretär Jürgen Walter hat heute (24. November) in Bühl/Baden den Landespreis für Heimatforschung übergeben. Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an Werner K. Mayer aus Schwäbisch Gmünd. Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger sind Hartwig Büsemeyer aus Esslingen und Dr. Walter Caroli aus Lahr (Zweiter Preis: 1.300 Euro), Annika Grässle und Dennis Dressel aus Stuttgart (Jugendförderpreis: 1.300 Euro), die Hermann-Merz-Schule aus Ilshofen und die Pestalozzischule - Förderschule in Rheinau-Membrechtshofen (Schülerpreis: 1.300 Euro). Weitere acht Arbeiten erhielten Anerkennungsurkunden.

Die Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte und Tradition sei wichtig für die kulturelle Identität der Bevölkerung, so Staatssekretär Walter. „Die Tatsache, dass dieses Jahr wiederum rund 140 Arbeiten, Filme, DVDs und CDs eingesandt wurden, zeigt wie groß das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Beschäftigung mit Themen rund um die Geschichte, Kultur, Sprache und Geologie unseres Landes ist. Besonders freue ich mich, dass sich auch so viele junge Menschen an diesem Wettbewerb beteiligen und die Projekte die verschiedenen Generationen miteinander ins Gespräch bringen.“

Der Landespreis für Heimatforschung Baden-Württemberg wurde 1981 ins Leben gerufen. Zunächst von den Volks- und Raiffeisenbanken Baden-Württemberg getragen, wird der Preis seit dem Jahr 2000 vom Land Baden-Württemberg und dem Landesausschuss für Heimatpflege Baden-Württemberg gestiftet. Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger durch eine Jury, der Vertreter des Landesausschusses Heimatpflege sowie Persönlichkeiten aus der Forschung und dem Schulbereich angehören.

 Der Preis ist mit insgesamt 10.200 Euro dotiert und wird in den Kategorien Hauptpreis, zweiter Preis, Jugendförderpreis und Schülerpreis verliehen. Ausgezeichnet werden beispielhafte Leistungen auf dem Gebiet der ehrenamtlichen Heimatforschung, die nicht im Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Ausbildung oder darauf aufbauenden beruflichen Tätigkeit entstanden sind. Sowohl die Werke der Preisträger als auch der Empfänger einer Anerkennungsurkunde werden im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart dokumentiert und archiviert.

Weitere Informationen www.landespreis-fuer-heimatforschung.de