47 000 € für die Gestaltung des Schlossgartenareals in Remseck-Hochdorf

23.3.17

 Für die Gestaltung des Schlossgartenareals am Zipfelbach in Hochdorf erhält die Stadt Remseck einen Zuschuss in Höhe von 47 000 € aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR), teilte der Landtagsabgeordnete Jürgen Walter (GRÜNE) mit. „Ich freue mich sehr, dass bei der Vielzahl an Förderanträgen und dem mehrfach überzeichneten Programm  Remseck vom ELR profitieren kann“, so Walter.

Im Bereich zwischen Schloss und Zipfelbach soll ein Areal für alle Generationen entstehen mit Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Das Projekt ist aus dem Bürgerbeteiligungsprozess „BürgerForum Hochdorf“ entstanden. Die Hochdorfer Gemeinderätin Heike Gebbert (GRÜNE) sieht daher die Fördermittel auch als Honorierung dieses bürgerschaftlichen Engagements.

Am Samstag 25.3.  wird von Bürgerinnen und Bürgern eine Baumreihe mit Vogelkirschen als erster Baustein zur Neugestaltung des Schlossgartenareals gepflanzt. Anschließend soll der Zipfelbach dort, wo keine Bäume stehen, verbreitert und zugänglich gemacht werden. Dazu werden Sitzstufen angelegt und der vorhandene Weg platzartig erweitert, damit ein zentraler Familienplatz zum Verweilen und zur Kommunikation entstehen kann.

Hochdorf gilt nach den Kriterien des ELR als ländlich geprägter Ort und kann daher vom ELR profitieren. Bisher hat Hochdorf aus dem ELR für 5 Projekte 861.000 € bekommen. Mit 750.000 € war die neue Gemeindehalle das bisher größte ELR-geförderte Projekt in Hochdorf.

„Die grün-schwarze Landesregierung trägt mit der ELR-Förderung bedeutend zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ganzen Land bei. Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern. In diesem Jahr legt die Landesregierung einen besonderen Schwerpunkt auf die Innenentwicklung der Kommunen“, erläutert Jürgen Walter. Nahezu 50% der Mittel 2017 würden dafür verausgabt. Durch Innenentwicklung wolle die Landesregierung den Flächenverbrauch eindämmen und Ortsmitten attraktiv halten, so der Abgeordnete abschließend.

 

 

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